Die Satzung

§ 1

Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen „Schützenverein Brelingen von 1907 e. V.“ im

Nachfolgenden "Verein" genannt. Er ist Mitglied im Niedersächsischen

Sportschützenverband und damit im Deutschen Schützenbund e. V..

2. Der Verein hat seinen Sitz in 30900 Wedemark, OT: Brelingen und ist ins

Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen.

§ 2

Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Der Zweck des Vereins wird verwirklicht, insbesondere durch Förderung

schießsportlicher Übungen und Leistungen, die Errichtung und Unterhaltung von

Schießsportanlagen, die Pflege der Kameradschaft, die Erhaltung von Sitte und

Brauchtum und die Weitergabe von Materialien des allgemeinen Vereinsbedarfs zur

Versorgung der Mitglieder. Er ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3

Ehrenamtliche Tätigkeit

1. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeiten für den Verein ehrenamtlich aus.

2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder

durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4

Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus:

a) ordentlichen Mitgliedern über 18 Jahre, sie allein besitzen Stimmrecht.

b) Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

c) Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder.

2. Mitglied des Vereins kann werden, wer im Sinne des Vereinzweckes die persönliche

Verantwortung erfüllt.

Das Aufnahmegesuch ist schriftlich unter der Verwendung eines Vordrucks an den

geschäftsführenden Vorstand zu richten, der innerhalb von 3 Monaten hierüber endgültig

entscheidet. Eine Ablehnung bedarf keiner Begründung.

3. Bei Jugendlichen ist das Aufnahmegesuch auch von ihren gesetzlichen Vertretern zu

unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Beiträge und Umlagen für

den Jugendlichen. Der Vorstand teilt in der Mitgliederversammlung die Namen der neu

aufgenommenen Mitglieder mit.

4. Die Mitglieder sind damit einverstanden, dass die für den Verein und dessen

übergeordneten Verbände erforderlichen Daten über eine elektronische

Datenverarbeitung gespeichert und an die übergeordneten Verbände weitergegeben

werden können.

5. Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält auf Wunsch einen Mitgliedsausweis

(kostenpflichtig) sowie eine Ausfertigung der zurzeit gültigen Satzung.

6. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern und zu

unterstützen. Sie haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein, die vom Vorstand

erlassene Sport- und Hausordnung sowie die Sportordnung des DSB zu beachten.

7. Die Mitgliedschaft geht verloren durch:

a) Tod.

b) Austritt

c) Ausschluss

8. Der Austritt ist dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich mitzuteilen. Bei

Jugendlichen muss auch der gesetzliche Vertreter mit unterschreiben. Der Austritt kann

unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Kalenderjahres erfolgen.

9. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden:

a) wegen mangelnder Beitragszahlung;

b) bei grob fahrlässiger Nichtbeachtung der Sportordnung des DSB;

c) bei Schädigung des Ansehens des Vereins;

d) nach rechtskräftiger Verurteilung wegen eines Verbrechens.

Über den Ausschluss entscheidet der geschäftsführende Vorstand, nachdem dem

Betroffenen rechtliches Gehör gewährt worden ist. Der Beschluss ist dem

Betroffenen binnen einer Woche durch eingeschriebenen Brief mit Gründen

mitzuteilen. Mit dem Ausschluss verliert der Betroffene alle Rechte aus seiner

Vereinszugehörigkeit, insbesondere auch das Tragen von Abzeichen und

Auszeichnungen des Vereins.

§ 5

Ehrenmitgliedschaft / Ehrenvorsitz

1. Mitglieder, die sich um den Verein in besonderem Maße verdient gemacht haben,

können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern und verdienstvolle

Vorsitzende zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Sie genießen dabei alle Rechte der

ordentlichen Mitglieder.

2. Der Vorstand schlägt die Ehrenernennung vor. Die Bestätigung erfolgt durch schriftliche

Abstimmung der Mitgliederversammlung.

3. Ehrenmitglied kann nur werden, wer dem Vorstand mind. 12 Jahre angehört hat.

4. Ehrenvorsitzender / Ehrenvorsitzende kann nur werden, wer dem Vorstand mindestens

20 Jahre angehört hat und davon mindestens 12 Jahre 1. Vorsitzender / 1. Vorsitzende

war.

5. Ehrenvorsitzende können auf besondere Einladung an den Vorstandssitzungen, nur in

beratender Funktion, teilnehmen.

§ 6

Beiträge und Geschäftsjahr

1. Jedes Mitglied hat seinen Jahresbeitrag zu leisten, außerdem kann zur Finanzierung

besonderer Vorhaben eine Umlage in maximaler Höhe eines dreifachen Jahresbeitrags

erhoben werden.

2. Beiträge sind spätestens bis zum 15.03. eines Jahres zu entrichten. Andernfalls erlischt

das Stimmrecht bis zur vollständigen Beitragszahlung.

3. Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen

und Umlagen befreit.

4. Der Vorstand kann Mitglieder von der Beitrags- und Umlagepflicht befreien.

5. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 7

Gliederung

1. Die Organe des Vorstandes sind:

a) Der Vorstand

b) Der erweiterte Vorstand

c) Die Mitgliederversammlung

§ 8

Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

a) Dem 1. Vorsitzenden / Der 1. Vorsitzenden

b) Dem 2. Vorsitzenden / Der 2. Vorsitzenden

c) Dem Schatzmeister / Der Schatzmeisterin

d) Dem Schriftführer / Der Schriftführerin

e) Dem Schießsportleiter / Der Schießsportleiterin

f) Dem Damenleiter / Der Damenleiterin

g) Dem Jugendleiter / Der Jugendleiterin

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB (geschäftsführenden Vorstand) sind die

Vorstandsmitglieder von a) bis d).

3. Der geschäftsführende Vorstand verwaltet das Vereinsvermögen und führt die laufenden

Geschäfte der Vereinsverwaltung. Vertretungsberechtigt sind 2 geschäftsführende

Vorstandsmitglieder gemeinsam.

4. Der Vorstand hat für Ordnung und Sicherheit auf der Schießsportanlage, sowie im

Vereinshaus zu sorgen. Die Vorstände zu a) und b) üben das Hausrecht aus.

5. Der Vorstand (1c – 1g) unterstützt die Vorstände zu a) und b) in der Leitung des

Vereins. Ihnen obliegt es, sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen festzulegen,

sowie Ausschüsse zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu bestellen.

6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder (darunter der 1.

Vorsitzende / die 1, Vorsitzende im Falle der Verhinderung der 2. Vorsitzende / die 2.

Vorsitzende) anwesend ist. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit, bei

Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters / der

Versammlungsleiterin.

§ 9

Erweiterter Vorstand

1. Dem erweiterten Vorstand gehören an:

a) Die Mitglieder des Vorstandes [laut § 8 Ziff. 1.a) bis 1.g)]

b) Stellv. Schatzmeister / Stellv. Schatzmeisterin

c) Stellv. Schriftführer / Stellv. Schriftführerin

d) Stellv. Schießsportleiter / Stellv. Schießsportleiterin

e) Stellv. Damenleiter / Stellv. Damenleiterin

f) Stellv. Jugendleiter / Stellv. Jugendleiterin

2. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes von [1.a) bis 1.f)] werden auf die Dauer von

vier Jahren gewählt, Wiederwahl ist zulässig.

3. Die Wahlen des erweiterten Vorstandes sind nach folgendem zeitlichen Rhythmus

vorzunehmen:

a) Die Ämter nach § 8 lit. a), c), e), g) und nach § 9 b), d), f) in den Jahren mit einer

durch vier teilbaren Jahreszahl.

b) Die restlichen Ämter in den übrigen Jahren mit einer geraden Jahreszahl.

4. Die Wahl erfolgt bis auf die Wahl des 1. Vorsitzenden / der 1. Vorsitzenden offen, es sei

denn, auch nur ein anwesendes ordentliches Mitglied verlangt schriftliche Abstimmung.

Die Wahl des 1. Vorsitzenden / der 1. Vorsitzenden erfolgt schriftlich unter der Leitung

eines von der Versammlung vorgeschlagenen und von ihr hierzu berufenen ordentlichen

Mitglieds. Nach der Wahl des 1. Vorsitzenden / der 1. Vorsitzenden obliegt diesem /

dieser die Leitung der weiteren Wahlgänge.

5. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet

ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ergänzt sich der Vorstand selbst durch Zuwahl

aus dem Kreise der ordentlichen Mitglieder oder durch Zuweisung des Amtes an ein

anderes Vorstandsmitglied bis zur Neuwahl durch die Mitgliederversammlung.

6. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes [laut § 9 Ziff. 1.b) bis 1.f)] unterstützen den

Vorstand bei seiner Arbeit. Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn wie unter

§ 8 Ziff. 6 die Voraussetzungen erfüllt sind. Er sollte mindestens zweimal im Jahr

einberufen werden.

§ 10

Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

a) die Wahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes

b) die Wahl des der Kassenprüfer und der Fahnenträger

c) die Festsetzung der Höhe von Beiträgen und Umlagen

d) für die Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und den

Kassenprüfbericht

e) die Entscheidung über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung für den Verein,

die sie sich zur Beschlussfassung selbst vorbehalten hat oder die ihr vom Vorstand

vorgelegt werden

f) die Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglieder (§ 5)

g) Satzungsänderungen

h) die Auflösung des Vereins

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung soll in den ersten 2 Monaten des Jahres

stattfinden.

Zur ordnungsgemäßen Einladung genügt die Veröffentlichung des Tages, der Uhrzeit,

des Tagungsortes und der Tagesordnung im „Wedemark Echo“ oder „Wedemagazin“,

wenn diese mindestens vier Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung

erscheinen. Oder die Einladung wird vier Wochen vorher schriftlich durch die Post

oder Boten zugestellt.

3. Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung müssen spätestens 2 Wochen vorher

dem 1. Vorsitzenden / der 1. Vorsitzenden schriftlich zugegangen sein.

4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn

das Interesse des Vereins dies erfordert oder auf Verlangen von mindestens1/3 der

Ordentlichen Mitglieder. Für die Anträge und Formalien gilt Ziff. 3 entsprechend, für

die Einladung Ziff. 2 die Sätze 2 und 3.

5. Zwei, nicht dem erweiterten Vorstand angehörende ordentliche Mitglieder werden als

Kassenprüfer im Wechsel für zwei Jahre gewählt.

6. Jede satzungsmäßige einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

7. Grundsätzlich entscheidet einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der

Antrag als abgelehnt. Sollten mehrere Bewerber zu einer Wahl stehen und besteht

Stimmengleichheit, so entscheidet eine sofortige Stichwahl zwischen den beiden

Bewerbern mit den höchsten Stimmenzahlen.

8. Der 1. Vorsitzende / Die 1. Vorsitzende leitet alle Sitzungen und Versammlungen. Im

Verhinderungsfall wird der 2. Vorsitzende / die 2. Vorsitzende die Sitzung oder

Versammlung leiten. Über jede Sitzung bzw. Versammlung ist eine Niederschrift zu

erstellen und vom Protokollführer und Sitzungsleiter zu unterschreiben.

§ 11

Änderung der Satzung

1. Über eine Änderung der Satzung kann nur mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden

ordentlichen Mitglieder beschlossen werden.

2. Der geschäftsführende Vorstand ist bevollmächtigt, vom Vereinsregistergericht

geforderte Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen.

§ 12

Auflösung des Vereins

1. Der Verein kann nur durch eine hierzu einberufene außerordentliche

Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Für den Auflösungsfall ist eine Mehrheit von

2/3 aller ordentlichen Mitglieder erforderlich. Sollten sich mindestens 7 Mitglieder

entschließen, den Verein weiter zu führen, kann in diesem Fall der Verein nicht

aufgelöst werden.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes

fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Wedemark, die es unmittelbar und

ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Neufassung beschlossen am: 20.08.2013

eingetragen am: 08.10.2013 VR.-Nr.: 120 123